Food Academy informiert Arbeitsvermittler der Bundesagentur für Arbeit über vakante Jobs in der Ernährungsbranche in Mecklenburg-Vorpommern

Dass viele Ausbildungsstellen in der Ernährungswirtschaft noch unbesetzt sind, wissen die Mitarbeitenden der Bundesagentur für Arbeit durch ihre Funktion als Arbeitsvermittler.
Um die Dringlichkeit dieses Problems noch einmal  zu verdeutlichen, luden der Verein Food Academy – Kompetenzen für die Ernährungswirtschaft  sowie eines seiner Gründungsmitglieder, riha Wesergold, 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur in die Produktionsstätte des internationalen Getränkeunternehmens nach Dodow ein.

Motivierte und pflichtbewusste Bewerberinnen und Bewerber zu finden, die sich auf ausgeschriebene Ausbildungsstellen bewerben, ist jedes Jahr aufs Neue eine große Herausforderung. Das machte Frank Jehring, Geschäftsführer von riha Wesergold, gleich zu Beginn seines Vortrags deutlich. Ein großes Problem ist, dass über die Vielfalt der Berufe  und Entwicklungsmöglichkeiten in der Ernährungsbranche bei vielen Jugendlichen Unkenntnis herrscht. Damit das nicht so bleibt, wurden die Mitarbeitenden der Bundesagentur für Arbeit nicht nur mit theoretischen Informationen über Ausbildungsstellen versorgt. Sie konnten bei einer Werksbesichtigung praxisnah erleben, welche Aufgabenfelder zu den einzelnen Jobs gehören und wie sich diese durch technische Weiterentwicklungen verändert haben.
Anschließend stellte Kathrin Umblia, Projektmanagerin der Food Academy, den Verein mit seiner jungen Geschichte und seinen Zielen vor. Durch die Bekanntmachung der unbesetzten Stellen in den anderen Mitgliedsunternehmen zeigte sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal auf, wie groß der Bedarf der Unternehmen an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern ist.
Durch Multiplikatorenschulungen wie diese sollen die Mitarbeitenden der Arbeitsagentur konkret darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Branche dringend auf der Suche nach Nachwuchs ist. Im Anschluss sollen sie diese Informationen an ihre Kolleginnen und Kollegen vor Ort weitergeben.
Das Feedback nach der Veranstaltung war durchweg positiv, was die Mitglieder der Food Academy darin bestärkte, auch weiterhin auf diese Art von Schulung zu setzen.